Schlagwort: Deutsch-tschechischer Dialog


  • Die Sudetendeutschen in Brünn: Let it go!

    Loslassen heißt nicht vergessen, sondern weitergehen. Gedanken vom Versöhnungsmarsch und dem Sudetendeutschentag. Ein Motto in drei Sprachen Let it go. Der Satz ist allgegenwärtig. Man kennt ihn aus einem berühmten Disney-Film, man kennt ihn aus Ratgebern zur Selbsthilfe, etwa von Dr. David R. Hawkins, der das Loslassen als Weg zur inneren Freiheit beschreibt. Aber mein…

  • Warum ich nach Brünn zum Sudetendeutschen Tag fahre

    Zwischen Erinnerung und Versöhnung, für meine Familie, Masaryks Mutter und die Wahrheit unserer gemeinsamen Geschichte. Meine Kindheit im Riesengebirge Ich bin im Riesengebirge aufgewachsen. Eine Landschaft, die schön ist, still, manchmal rau und voller Geschichten, die nicht immer erzählt werden. Meine Eltern wollten mich schützen, deshalb haben sie mit mir nur Tschechisch gesprochen. Deutsch blieb…

  • Dr. Paleczek über „regulierte“ Vertreibung

    Im Heiligenhof verband Dr. Raimund Paleczek Familienerinnerung mit Analyse. Wie „Ordnung“ zur Sprache der Vertreibung wurde und warum das bis heute zählt. Der Heiligenhof ist in Dr. Paleczeks Vortrag nicht nur ein Tagungsort, sondern der Rahmen, in dem sich Biografie, Geschichte und Publikum begegnen. Ich freue mich, vor einem so großen, beeindruckenden Publikum zu sprechen.…

  • Wie lange bleibt man Kafka?

    Vorpremiere in München, danach Prag. Franz K. zeigt, wie Sprache Figuren formt und warum Idan Weiss als Kafka im Gedächtnis bleibt. Am 20. Oktober 2025 war ich in München bei der Vorpremiere von Franz K., einer deutschen Kinovorführung, und danach beim Gespräch mit dem Hauptdarsteller Idan Weiss. Dass der Abend im Programm des Adalbert Stifter…

  • Prof. Samerski über Schwejk

    Humor als Antikrieg: Samerski zeigt, wie Hašeks „Schwejk“ Macht entlarvt – mit Sprache, Ladas Ikone und Bühne. Komik als Widerstand, gestern wie heute. Der Adalber Stifter Saal im Sudetendeutschen Haus in München war gefüllt, die Atmosphäre gespannt und heiter zugleich, und Prof. Stefan Samerski setzte sofort beim Witz als Ventil für die Absurditäten der Welt…

  • “Kulturelle Brücken in Europa” Adel aus Böhmen und Mähren nach 1945

    Vernissage „Kulturelle Brücken in Europa“ Adel aus Böhmen und Mähren, Geschichte und Gegenwart vernetzen sich im Haus Gutenberg, Liechtenstein. Am Montag war ich in München bei der Premiere des Films „Franz K.“, eine Veranstaltung, die vom Adalbert Stifter Verein mitorganisiert wurde.  Am 21.10.2025, organisierte dieser Verein zusammen mit weiteren Partnern die Vernissage „Kulturelle Brücken in…

  • Eindrücke vom ASA-Seminar „80 Jahre Kriegsende und Beginn der Vertreibungen“

    Zuhören, Erinnern und Brücken bauen: Mein Erfahrungsbericht zum ASA-Seminar über Flucht, Vertreibung und Versöhnung im deutsch-tschechischen Raum. Am Wochenende vom 10. bis 12. Oktober 2025 durfte ich am ASA-Seminar in Bad Kissingen teilnehmen, nicht nur als stiller Zuhörer, sondern als jemand, der die Eindrücke der Begegnungen, Vorträge und Ausstellungen für sich reflektiert und zu Papier…

  • „Mysterium Mensch“ die Entzifferung eines einzigartigen Manuskripts

    Das handschriftliche Manuskript „Mysterium Mensch“ ist ein außergewöhnliches Dokument, das in reiner Form, also ohne eigene Deutungen oder Interpretationen, vollständig übertragen wurde. Es ist ein Schatz aus den 30. Jahren, angelegt als Sammlung von Gedanken und Bildern mit tiefem spirituellem Gehalt, die sich heute wie ein Fenster in eine längst vergangene Zeit öffnen. Die überwiegende…

  • Erinnerung, Verantwortung und Versöhnung: David Heydenreichs Vortrag zum 80. Jahrestag des Brünner Todesmarschs

    Erinnern, verstehen, versöhnen: David Heydenreichs Vortrag zum 80. Jahrestag des Brünner Todesmarschs zeigte, wie Verantwortung Zukunft schafft. Das ASA-Seminar „80 Jahre Kriegsende und Beginn der Vertreibungen“ im Oktober 2025 am Heiligenhof widmete sich mit einzigartiger Tiefe der historischen Aufarbeitung und Erinnerung. Einer der prägendsten Kapitel der deutsch-tschechischen Geschichte ist der Brünner Todesmarsch von 1945. Im…

  • Gespenster, weiße Frauen und die Geisterkirche, Böhmens dunkle Geheimnisse

    Phantastisches Böhmen, im Sudetendeutschen Haus treffen Geister und Burgen des Sudetenlandes auf Erinnerung, Versöhnung und kulturelles Erbe. Nach dem Räuber Hotzenplotz und dem unsterblichen Berggeist Rübezahl widmete sich Prof. Dr. Samerski im dritten Teil der Vortragsreihe Phantastisches Böhmen im Sudetendeutschen Haus in München den Geistern in Kirchen und Burgen Böhmens. Der Abend im Adalbert-Stifter-Saal begann…