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    Tschechisch gesprochen, trotzdem vertrieben

    Bis zu 90.000 gemischte Ehen und mehr als 150.000 Kinder gerieten nach 1945 ins Visier der Vertreibung. In vielen Viehwaggons wurde Tschechisch gesprochen. Ein dunkles Kapitel, das nicht ins Bild passt Die Vertreibung nach 1945 war nicht nur eine Geschichte der Deutschen. Sie traf auch jene, die nicht…

  • Germanistik an der Prager deutschen Karl Ferdinand Universität 1882–1945

    Die germanistischen Dissertationen der Prager deutschen Karl Ferdinand Universität 1882–1945 eröffnen ein faszinierendes Forschungsfeld. Die germanistischen Dissertationen der Deutschen Universität Prag sind ein außergewöhnlich reiches, zugleich aber lange nur schwer zugängliches Quellenkorpus. Sie spiegeln nicht nur die Entwicklung der Germanistik in einem mehrsprachigen, politisch und kulturell komplexen Raum…

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    Räume der Erinnerung: Studierende erkunden Identität im Haus des Deutschen Ostens

    Studierende des Seminars Sprache und Identität (Uni Augsburg) besuchten das Haus des Deutschen Ostens in München, sahen die Graphic Novel „Sudetenlove“ und erfuhren mehr über Geschichte, Bibliothek und Identität. Exkursion zum Haus des Deutschen Ostens Im Rahmen des Hauptseminars Sprache und Identität besuchten Studierende der Universität Augsburg das…

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    Die Sudetendeutschen in Brünn: Let it go!

    Loslassen heißt nicht vergessen, sondern weitergehen. Gedanken vom Versöhnungsmarsch und dem Sudetendeutschentag. Ein Motto in drei Sprachen Let it go. Der Satz ist allgegenwärtig. Man kennt ihn aus einem berühmten Disney-Film, man kennt ihn aus Ratgebern zur Selbsthilfe, etwa von Dr. David R. Hawkins, der das Loslassen als…

  • Warum ich nach Brünn zum Sudetendeutschen Tag fahre

    Zwischen Erinnerung und Versöhnung, für meine Familie, Masaryks Mutter und die Wahrheit unserer gemeinsamen Geschichte. Meine Kindheit im Riesengebirge Ich bin im Riesengebirge aufgewachsen. Eine Landschaft, die schön ist, still, manchmal rau und voller Geschichten, die nicht immer erzählt werden. Meine Eltern wollten mich schützen, deshalb haben sie…

  • Phantastisches Böhmen aus der Sicht eines Deutschen Professors

    Vier Abende lang hat Prof. Dr. Stefan Samerski mit „Phantastisches Böhmen“ die Türen zu einer Welt geöffnet, in der Märchen, Sagen und Literatur nicht nur erinnern, sondern verbinden über Zeiten, Sprachen und Grenzen hinweg, dafür gebührt ihm aufrichtiges Lob und herzlicher Dank. Selten entfaltet eine Vortragsreihe eine derartige…